Aus Sicht der FWG haben sich zwei zusammengetan, um zu retten, was noch zu retten ist. Der Weg nach unten war für beide Parteien vorprogrammiert: 1994 hatte die UÖWG noch elf Prozent, 1999 7 Prozent und bei der letzten Wahl 2004 gut 4 Prozent. Bei den Jüchener Bündnisgrünen fehlten die Mitglieder, ein Neuaufbau war mit Blick auf die nächste Wahl wohl kaum noch möglich. Der jetzige Coup, ein kluger Schachzug oder nur „reines Machtgehabe“?
Durch das Verschwinden der UÖWG von der politischen Bildfläche ergeben sich unseres Erachten zwei Vorteile. Einmal sind wir nun die einzige Wählergemeinschaft in der Gemeinde und damit die politische Alternative für diejenigen Bürgerinnen und Bürger, die keine der etablierten Parteien wählen wollen. Desweiteren steht dem seit der FWG-Gründung Ende 2003 angestrebten Beitritt zur Kreis-UWG jetzt nichts mehr im Wege. Denn nur eine Wählergemeinschaft pro Kommune sieht die Kreissatzung vor und nach der UÖWG-Auflösung am 29. August 2006 ist die FWG der einzig verbliebene Kandidat.
Wir hoffen nicht, daß sich Bündnis 90/Die Grünen einen Bärendienst mit den UÖWG-Mitgliedern um Peter Dederichs erwiesen haben. Die Zeit wird es zeigen...
|