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19.6.08: 500.000 € in den Sand gesetzt |
Der Rat beschloss im Juni 2008, dass Gewerbegebiet Hochneukirch aufzuheben, um es als Tauschfläche nach Jüchen zu verlegen.
Die Verwaltung argumentierte im Planungsausschuss in zwei Richtungen, um das Gewerbegebiet Hochneukirch aufzugeben:
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Die Anbindung Peter-Busch in Hochneukirch an die Grubenrandstraße wird entfallen, weil die Brücke weg kommt. |
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Als Tauschgebiet für Jüchen Neusser Straße, weil die Bezirksregierung nur einen Tausch genehmigen würde. |
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Zum ersten Argument |
Das ist nicht nachvollziehbar, da keine derartigen Beschlüsse bekannt sind. Außerdem ist das Gewerbegebiet von vorne und hinten leicht erschließbar und liegt schon fast optimal, wenn die Grubenrandstraße bis Holzer Straße weiter gebaut wird. Also muss die vorgelagerte Brücke, die wir übrigens wegen der gewünschten Überbreite teuer bezahlt haben, erhalten bleiben.
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Zum zweiten Argument |
Das ist zwar nachvollziehbar, aber nicht einsehbar. So wird ein Drittel unseres Gemeindegebietes abgebaggert. Das bedeutet eine massive Einschränkung, sich gewerblich zu entwickeln.
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Die FWG ist nicht bereit, |
das Gewerbegebiet in Hochneukirch aufzugeben, zumal wir unseren eigenen dortigen Landbesitz ruinieren. 14.000 qm wurden einst für ca. 500.000 DM gekauft und sind heute 500000 Euro wert (35 € je qm bei Gewerbegebiet). Wird der Bereich als Gewerbegebiet aufgehoben, sind 500.000 € vernichtet. Das genau hat der Rat letztlich beschlossen.
Die Forderung der FWG dagegen lautete, die Neusser Straße als zusätzliches Gebiet auszuweisen. Aber es mangelte wieder einmal am Selbstbewusstsein, um es auch gegenüber diejenigen zu vertreten, die uns von ihren Schreibtischen in Düsseldorf aus Vorschriften machen wollen.
Es sollte nicht immer vom Sonderopfer für die Kohle geredet und Sonderbehandlung eingefordert werden und gleichzeitig Fakten durch einen entsprechenden Beschluss geschaffen werden.
Eines macht die FWG nicht mit: sich von Düsseldorf vertrösten lassen, im Jahre X könne man ja über weitere Flächenausweisungen reden – das sind Luftschlösser!
Leider hat der Rat gegen die Stimmen von FWG und FDP beschlossen, das Gewerbegebiet HNK aufzugeben. Fraglich bleibt, warum man das Land einst kaufte. Die Erschließungsmöglichkeiten sind heute besser denn je, seit die Grubenrandstraße bis zur Peter-Busch-Straße verlängert wurde. Im Ergebnis hat man sich den Vorgaben der Bezirksregierung gebeugt ohne die Stirn zu zeigen. Die Rechnung zahlt der Bürger.
Bereits in der Haushaltsrede 2006 hat die FWG die Ausweisung neuer Gewerbegebiete gefordert und ist belächelt worden. Wie sich heute zeigt, ein teures Lächeln!!
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