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Mit einem Flugblatt wandten sich Gerolf Hommel (Fraktionsvorsitzender) sowie Harald Krings (Ausschussmitglied) an betroffene Bürgerinnen und Bürger aus Hochneukirch, um diese "auf dem Laufenden zu halten".
Im vorherigen Flugblatt hatte die FWG mitgeteilt, dass das Landesstraßenbauamt jede Auskunft verweigere. Erst nach Einschaltung des Landesverkehrsministerium, konnte die FWG einen Termin im Landesbetrieb Straßen NRW erzwingen, um dort Auskünfte auf offenen zu Fragen erhalten.
in der Peter- Bamm-Halle erklärte das Ratsmitglied Bandemer (CDU):
„Ratsmitglied Hommel muss besser aufpassen. Im Planungsausschuss am 15.6.09 wurde die L354n vor der A46 beschlossen.“
Um das klarzustellen: Tatsache ist, dass an diesem Tag zwar über Verkehrsplanung gesprochen wurde, aber keine Beschlüsse gefasst wurden. Über die L354n wurde in dieser Sitzung mit keinem Wort geredet. Somit stellt für uns die Frage, wer hier nicht aufgepasst hat!
An der Birkenallee, wo die verlängerte Mühlenstraße in den betreffenden Bereich vor der A46 mündet, hängt seit Wochen ein FWG Protestplakat.
ein Plakat an der Birkenallee an der Stelle, wo es in den betreffenden Bereich geht, d.h. verlängerte Mühlenstraße. Wir wollen mit dem Plakat darauf aufmerksam, dass die Jüchener "Jamaika-Koalition" wieder einmal für RWE und gegen betroffene Bürgerinnen und Bürger handelt.
Das Plakat wurde von Ricco Müller entworfen.
Abbildung: Jüchens "Jamaika-Koalition" - will Lösung bei der L354n durch das Feld, trotz Bürgerbedenken.
Diese Auffassung vertritt die FWG in einer Bürgerinformation, die in Hochneukirch am Wochenende nun verteilt wurde.
Zwischen der Bebauung der Birkenallee und der A46, wo die L354n zunächst "schematisch" in der Karte zur Ratsvorlage - Karte steht zum Download zur Verfügung - eingezeichnet ist, liegen 400 m. Aufgrund der dortigen Brunnengalerie entlang der BAB verbleiben knapp 300 m. In diesem Bereich soll die L354n evtl. geplant werden.
Aus Sicht der FWG muss die L354n aus Richtung Wanlo kommend hinter der A46 verbleiben. Das Ingenieurbüro IVV, das für Jüchen die Verkehrsnetze erstellt, hatte 2007 genauso geplant.
2009 hat IVV dann die L354n auf die andere Seite verlegt. Was da in der Zwischenzeit passiert ist, wissen wir derzeit nicht. Wenn man aber vom Sinnvollen zum Sinnlosen wechselt, muss jemand seine Hand im Spiel haben.
Schon im Februar 2010 hatten wir im Ausschuss erklärt, dass wir dieses nicht mittragen.
Und um da vorzubeugen: Der FWG interessiert nicht, was RWE oder Planungsbehörden wollen. Uns interessiert Hochneukirch, das schon genug zu ertragen hat und durch den vorbeiziehenden Tagebau noch lange ertragen muss!! Der Bürgerwille hat Vorrang und der ist für die L354n hinter der A46.
Im Übrigen hat die FWG testweise Bekanntenen den Plan gezeigt. Man wundert sich, wie man so etwas in Erwägung ziehen kann, auch weil der Verkehrsstrom zum Ortseingang Jüchen geleitet wird.
Aus Süden kommend ist die L19n geplant, die an Hochneukirch angeschlossen werden soll, nämlich die Holzer Straße. IVV kalkuliert für die L19n mit tausenden Fahrzeugen.
Der betroffene Bereich ist in Hochneukirch der Einzige, der Fußgängern, Radfahrern, Hundebesitzern als Freizeit- und Erholungsraum zur Verfügung steht.
Abbildung: Protest an der Birkenallee in Hochneukirch - Margret Granderath (l.) und viele ihrer Nachbarn wehren sich gegen die Straßenbaupläne für die L südliche Umgehung 354n. Foto: A. Baum (NGZ)