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14.2.12: RWE wenig kooperationsbereit |
Nun sind schon mehr als drei Jahre ins Land gegangen und beim Bau eines Discounters zwischen Gierath und Bedburdyck kommt immer noch keine Bewegung. Ein Skandal wie wir meinen, zumal die RWE Power AG das Projekt weiter verzögert. Weshalb? Erst im Herbst will der Konzern entscheiden, wann mit der Demonatge des alten Strommastes auf dem für einen Discounter reservierten Grundstück an der Dreifachturnhalle in Gierath/Bedburdyck begonnen werden soll.
Für Harald Krings, Mitglied im Planungsausschuss ist es "nicht ganz nachvollziehbar, da RWE Power von dieser Region und insbesondere von unserer Gemeinde jahrzehntelang schon profitiert, jahrelang 1/3 des Gemeindegebietes annektiert und damit die Entwicklung der Gemeinde gehemmt hat. Zudem schlucken unsere Bürgerinnen und Bürger Braunkohlestaub im Interesse dea Allgemeinwohls. Hier wäre es doch schön, wenn RWE die Dinge schneller löst. "
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13.3.09: Der FWG liegt der Ablehnungsbescheid |
der Bezirksregierung (BZR) vor. Die Ablehnungsgründe lassen erkennen, dass nie eine Zustimmung möglich war. Die FWG will wissen, wer die Zusage gegenüber dem Beigeordneten gegeben hat.
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12.03.09: Kein Supermarkt für Bedbudyck-Gierath? |
Das die Bezirksregierung den Bau des geplanten Supermarktes neben der Halle Gierath ablehnt ist bitter. Er muss errichtet werden. Noch bitterer ist, dass die CDU nun über die Bezirksregierung herzieht. Dafür wäre allerdings Michael Jansen, Beigeordneter und CDU-Bürgermeisterkandidat, die richtige Person, denn es ist sein Dezernat, dass für Planung und Entwicklung zuständig ist.
Auf der EXPO 2008 in München findet sich ein Interessent, der einen Supermarkt bauen würde. Dies wird dem Jüchener Rat entsprechend früh mitgeteilt.
Am 17.10.08 schreibt die Verwaltung die Bezirksregierung an und beantragt die landesplanerische Abstimmung. 6 Wochen später beschließt der Planungsausschuss die Änderung des Flächennutzungsplans und stellt einen Bebauungsplan „Sonderbaufläche Nahversorgungsmarkt“ auf. Offensichtlich hatte die Verwaltung zu diesem Zeitpunkt noch keine Mitteilung der BZR. Der Rat beschließt am 11.12. schließlich das Vorhaben.
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Auch zu diesem Zeitpunkt scheint es noch immer keinen Kontakt mit der BZR gegeben zu haben, denn sonst wäre die Ablehnung bekannt gewesen. Dieser Ablauf ist eine Blamage. Wieso wird ein solch überragend wichtiges Projekt nicht gründlich mit der BZR abgestimmt? Es bestätigt sich nun zum 1. Mal, was die FWG bei der Auswahl des Beigeordneten erklärte: Wir brauchen einen erfahrenen Verwaltungsfachmann, weil die Entwicklung der Gemeinde von größter Bedeutung für die Zukunft ist. Der jetzige Beigeordnete war von uns abgelehnt worden, da er keinerlei Erfahrung hat. Andere Bewerber standen dagegen fachlich voll im Saft.
Die CDU, die ihr Parteimitglied Michael Jansen partout zum Beigeordneten machen wollte und machte, sollte sich nun an die eigene Nase packen. Die am geplanten Standort stehenden alten Asylantencontainer waren nie für die Ewigkeit vorgesehen. Ein Einkaufsmarkt dagegen schon – hier hätten also im Vorfeld Abstimmungsgespräche mit der BZR stattfinden müssen. Dann hätte man die Bedenken der BZR erfahren und ohne die jetzige Blamage diskutieren können.
Wir fordern, dass Bürgermeisterin Kranz den Supermarkt zur Chefsache erklärt und alle Anstrengungen unternimmt, dass die Bedburdycker und Gierather den erforderlichen Supermarkt bekommen können.
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