beantragten CDU, SPD und FDP die Wahl von drei stellvertretenden Bürgermeistern. Aus unserer Sicht reicht ein Stellvertreter. Wir begründeten dieses mit Einsparung von insgesamt 45.000 € in den nächsten fünf Jahren. Geld, das im Jugendbereich, den Sport- und Kulturvereinen fehlt. Unser Antrag wurde mit 34 Gegenstimmen abgelehnt.
Der ironische Hinweis von Herrn Paschke (CDU), dass der Einzug der FWG in den Gemeinderat fast genauoso teuer sei, verläuft ins Leere. Während der Einzug der FWG in den Gemeinderat Wählerwille ist, ist die Wahl von drei stellvertretenden Bürgermeistern Rats-, Parteiwillen.
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Alle Parteien waren sich einig: zwei stellvertretende Bürgermeister sind genug, einer für Jüchen zwar ausreichend, allerdings rechtlich nicht möglich.
Sogar die CDU signalisierte Zustimmung. Ein begrüßenswertes Verhalten? Nein! Wieso? Von dem Beschluss ist sie als Mehrheitsfraktion im Grunde genommen nicht betroffen, da sie derzeit den ersten und zweiten Bürgermeister stellt. Der dritte Bürgermeister fiel bisher an die größte Oppositionspartei, die SPD.
Wir sind gespannt, wie sich die CDU bei der nächsten Kommunalwahl bezüglich der stellvertretenden Bürgermeister verhält. Charakter zeigt sie, wenn sie als zweiten stellvertretenden Bürgermeister ein Mitglied der größten Oppositionspartei unterstützt. Wir sind gespannt, aber glauben können wir es nicht.
Bezüglich der Ratsverkleinerung zeigte die CDU dann ihr anderes Gesicht: Hier war sie direkt betroffen, also war man dagegen!
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